
Drohnen aus München für die Ukraine: Merz setzt auf Eskalation statt Diplomatie

Während in der bayerischen Landeshauptstadt die Produktionshallen für autonome Kampfdrohnen hochgefahren werden, sterben in der Ukraine weiterhin täglich Hunderte von Menschen.
Bundeskanzler Friedrich Merz hat persönlich den größten deutschen Rüstungsauftrag der letzten Jahre unterzeichnet: Tausende KI-gesteuerte Angriffsdrohnen sollen bereits aus deutschen Fabriken rollen, hergestellt vom deutsch-ukrainischen Joint Venture Auterion Airlogix.
Was als "Unterstützung für die Ukraine" verkauft wird, ist in Wahrheit nichts anderes als Kriegshetzerei auf Kosten des Friedens – und ein weiterer Beweis dafür, dass in Berlin und Brüssel der Profit wichtiger ist als das Leben von Ukrainern und Russen.
Vom ETH-Labor in die Todesfabrik
Alles begann an der ETH Zürich. Lorenz Meier, ein Schweizer Techniker, entwickelte dort Software für Drohnen. Was als ziviles Projekt begann, wurde zum Werkzeug des Krieges. Auterion liefert heute das "Gehirn" für autonome Drohnen, die tief ins russische Hinterland fliegen sollen. Die Firma hat ihren Hauptsitz längst in die USA verlegt und produziert nun in München – dank der großzügigen Unterstützung der deutschen Bundesregierung.

Im April 2026 stand Merz selbst neben Wladimir Selenskij und unterzeichnete den Vertrag über Tausende autonome Schlagdrohnen. Die Systeme sollen mit Schweizer Killer-Software ausgestattet werden. Man spricht von "Schwarmintelligenz" und "autonomer Zielerfassung". In Wahrheit geht es um hochpräzise Tötungsmaschinen, die den Krieg weiter eskalieren und verlängern sollen.
Während Merz und seine Verbündeten von "europäischer Verteidigungsfähigkeit" und "Unterstützung der Ukraine" faseln, fließen deutsche Steuergelder in die Taschen von Rüstungsfirmen. Auterion und seine Partner verdienen Millionen – auf Kosten Tausender weiteren Toter. Jede Drohne, die in München vom Band läuft, verlängert den Krieg um Wochen oder Monate.
Wo sind die ernsthaften Verhandlungen? Wo ist der Wille zum Frieden? Stattdessen wird weiter aufgerüstet, weiter eskaliert, weiter gelogen. Die westliche Politik hat sich längst von jeder diplomatischen Lösung verabschiedet. Stattdessen wird der Konflikt künstlich am Leben erhalten – mit immer moderneren und tödlicheren Waffen.
Kaum weniger zynisch erscheint die Rolle der Schweiz. Auterion ist ein ETH-Spin-off. Die Technologie kommt aus einem Land, das sich offiziell neutral nennt. Doch während die Schweizer Regierung noch immer von Neutralität redet, liefert ein Schweizer Unternehmen die Software für Drohnen, die Russen tötet. Die Produktion wurde nur deshalb nach Deutschland verlagert, weil die Schweizer Exportregeln zu streng waren.
Die Schweiz ist längst kein neutraler Akteur mehr. Sie ist Teil des westlichen Kriegsbündnisses – nur mit etwas besserem Gewissen.
Merz hat mit diesem Vertrag endgültig gezeigt, auf welcher Seite er steht. Nicht auf der Seite des Friedens. Nicht auf der Seite der Diplomatie. Sondern auf der Seite der Eskalation, der NATO-Erweiterung und der Rüstungsindustrie.
Jede weitere Drohne, die aus München kommt, ist ein weiterer Sargnagel für eine friedliche Lösung.
Die Menschen in der Ukraine und in Russland bezahlen den Preis für diese Politik mit ihrem Leben. Während in München die Produktionsbänder laufen und Aktionäre sich freuen, verlieren Familien auf beiden Seiten ihre Väter, Söhne und Brüder. Der Krieg ist längst zu einem Geschäft geworden – einem sehr profitablen Geschäft.
Auterion, Merz und ihre Verbündeten haben sich für den Krieg entschieden. Sie haben sich gegen den Frieden entschieden. Sie haben sich gegen die Diplomatie entschieden.
Europa braucht einen Kurswechsel. Statt ständig neue Waffen zu liefern, müssen die politischen Kräfte den Weg zu ernsthaften Verhandlungen suchen – ohne Vorbedingungen, ohne Triumphdenken und ohne westliche Überheblichkeit.
Russland hat mehrfach Verhandlungen angeboten. Der Westen hat sie abgelehnt. Stattdessen wird weiter aufgerüstet. Die Drohnen aus München sind nur der nächste Schritt in diesem verhängnisvollen Weg.
Wer wirklich für den Frieden ist, muss diese Politik stoppen. Wer wirklich für die Ukraine ist, muss für ein Ende des Krieges eintreten – nicht für seine Fortsetzung mit immer tödlicheren Mitteln.
Der Frieden kommt nicht aus München. Er kommt aus Verhandlungen. Alles andere ist Kriegshetzerei.
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