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Liveticker Ukraine-Krieg: IKRK-Delegation besucht Starobelsk

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: IKRK-Delegation besucht StarobelskQuelle: Sputnik © Jewgeni Bijatow
  • 2.06.2026 18:54 Uhr

    18:54 Uhr

    Mehrere Verletzte nach Drohnenangriff auf ein Auto 

    Drei Männer erlitten Verletzungen nach einem Drohnenangriff auf ein Auto im Gebiet Belgorod, wie der Krisenstab der Region auf Telegram mitteilte.    

    "Nahe des Dorfes Posochowo im Bezirk Waluiki griff eine FPV-Drohne ein fahrendes Auto an. Durch die Detonation erlitten zwei Männer Splitterverletzungen. Ein drittes Opfer erlitt Prellungen."

    Alle drei erhielten medizinische Hilfe. Das Fahrzeug wurde beschädigt.

  • 18:14 Uhr

    Ein ukrainischer Gefangener mit Erfrierungen von russischen Ärzten gerettet

    Russische Ärzte hätten einen ukrainischen Soldaten mit Erfrierungen, der von seinen Kameraden zurückgelassen worden war, gerettet. Dies erklärte Jewgeni Logwinow selbst gegenüber TASS. Er kämpfte in der 79. Sturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte. 

    "Ich bin dem russischen Militär dankbar, dass es mein Leben gerettet hat. Ich bin ihnen dankbar, dass ich jetzt am Leben bin. Und ich danke unseren russischen Ärzten, die mein Bein gerettet haben."

    Laut Logwinow hätten ihn seine Kameraden an den Stellungen zurückgelassen, nachdem sie festgestellt hatten, dass er sich wegen Erfrierungen nicht selbstständig bewegen konnte. Er sei von russischen Militärangehörigen gerettet worden, die ihm erste medizinische Hilfe geleistet hätten. Sie hätten ihn dann evakuiert und den Ärzten übergeben.

    Logwinow stammt aus Kirogograd. Er hat sich am Frontabschnitt Krasnoarmeisk ergeben.

  • 17:45 Uhr

    Außenministerium: Moskau besorgt über Kiews terroristische Aktivitäten im Schwarzen Meer

    Das russische Außenministerium hegt Besorgnis angesichts der Eskalation terroristischer Aktivitäten des Kiewer Regimes im Schwarzen Meer, wie die Sprecherin der Behörde, Maria Sacharowa, erklärte. Sie merkte an, dass die ukrainischen Streitkräfte Überfälle auf Schiffe verüben und Russland dafür verantwortlich machen.

    Kiews Terroranschläge im Schwarzen Meer müssen ermittelt und von allen Anrainerstaaten verurteilt werden. Sowohl die Täter als auch die Organisatoren müssen zur Verantwortung gezogen werden, so Sacharowa. 

    Moskau bekräftigt seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Ankara, um "nach optimalen Wegen zur Stabilisierung der Region des Schwarzen Meeres und zur Ausübung eines wirksamen Einflusses auf Kiew" zu suchen, betonte sie.

    Nach Angaben des Außenministeriums der Türkei wurde am 28. Mai ein Güterschiff im Schwarzen Meer bei einem Drohnenangriff beschädigt. Zwei Menschen erlitten dabei Verletzungen.

  • 17:12 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Verlauf des vergangenen Tages bekannt. 

    Angaben der Behörde zufolge verlor die Ukraine durch Angriffe des russischen Truppenverbands Nord in den Gebieten Sumy und Charkow bis zu 195 Soldaten, einen Panzer, 22 Autos, ein Artilleriegeschütz und eine Eloka-Anlage.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West beliefen sich die ukrainischen Verluste auf über 185 Kämpfer. Zusätzlich wurden zwei HMMWV-Kampffahrzeuge aus US-Produktion, acht Autos und vier Geschütze ausgeschaltet.

    Einheiten des Truppenverbands Süd verbesserten ihre taktische Stellung, wobei Kiews Militär bis zu 165 Soldaten verlor. Drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 25 Autos, drei Geschütze und eine Eloka-Anlage wurden zerstört.

    Bei Gefechten gegen den Truppenverband Mitte musste die Ukraine über 325 Soldaten einbüßen. Zudem wurden vier gepanzerte Kampffahrzeuge, fünf Autos, ein CAESAR-Geschütz sowie zwei Eloka-Anlagen eliminiert.

    Auch der Truppenverband Ost setzte seinen Vormarsch fort, wobei Kiews Militär einen Verlust von über 330 Soldaten hinnehmen musste. Des Weiteren wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug, zehn Autos und ein Artilleriegeschütz außer Gefecht gesetzt.

    Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr wurden über 40 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Außerdem wurden zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 21 Autos und vier Eloka-Anlagen zerstört.

    Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie zehn Lenkgleitbomben, drei HIMARS-Raketengeschosse sowie 381 Starrflügler-Drohnen ab.

  • 16:45 Uhr

    IKRK-Delegation besucht Starobelsk

    Eine Delegation des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz hat gemeinsam mit der regionalen Gesellschaft vom Roten Kreuz in der Lugansker Volksrepublik die vom ukrainischen Militär am 22. Mai angegriffene Stadt Starobelsk besucht.

    Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet, konnten Angehörige das angegriffene Studentenwohnheim sowie das Krankenhaus, in dem die Opfer des Angriffs behandelt werden, besichtigen. Sie hatten zudem Gelegenheit, mit Augenzeugen des Angriffs und den Überlebenden zu sprechen. Ein Gespräch mit den Verwundeten war indes wegen ihres Zustands nicht möglich. Die Eltern eines der getöteten Kinder waren ebenfalls viel zu erschüttert, um mit der Delegation zu sprechen.

    Rodion Miroschnik, Russlands Sondergesandter, begleitete die Delegation. Der Diplomat betonte, dass Moskau einer Besichtigung der Angriffsfolgen in Starobelsk offen gegenüberstehe:

    "Hier ist eine Beobachtungsmission des Internationalen Roten Kreuzes. Wir haben auf ihren Wunsch, hierher nach Starobelsk zu kommen, positiv reagiert, und ihnen alle Möglichkeiten geöffnet. Das ist die Möglichkeit einer Bestätigung, dass hier ein ungeheuerliches Verbrechen verübt wurde. Vertreter einer ganzen Reihe von Ländern, die heute in der Delegation des Internationalen Roten Kreuzes in Moskau vertreten sind, haben jetzt jede Möglichkeit, sich davon zu überzeugen."

    In der Stadt Starobelsk in der Lugansker Volksrepublik hatte das ukrainische Militär am 22. Mai das Studentenwohnheim einer Pädagogik-Hochschule mit Drohnen angegriffen. Dabei kamen nach bisherigen Angaben 21 junge Menschen ums Leben, über 40 weitere wurden verwundet.

  • 15:58 Uhr

    Russland führt massive Angriffe gegen ukrainische Militärobjekte aus

    In der vergangenen Nacht haben Russlands Streitkräfte zahlreiche militärische Ziele in der Ukraine angegriffen. Russlands Verteidigungsministerium betont, dass der Angriff als Reaktion auf den Terroranschlag des ukrainischen Militärs in der Stadt Starobelsk, bei dem 21 Studenten einer Pädagogik-Hochschule getötet wurden, erfolgte. Das Ministerium berichtet dazu:

    "Beim Angriff mit Präzisionswaffen wurden in Kiew zehn Betriebe getroffen, die militärische Produktion, darunter Kampfdrohnen, herstellen. Zudem wurden drei Musterungsstellen des ukrainischen Militärs getroffen."

    Nach weiteren Angaben der Behörde wurden zwei weitere Rüstungsbetriebe in der Stadt Saporoschje, ein Betrieb zur Drohnenproduktion sowie ein Logistikzentrum im Gebiet Dnjepropetrowsk, drei Rüstungsbetriebe im Gebiet Charkow sowie ein Werk im Gebiet Sumy angegriffen.

    Zusätzlich wurden der Meldung zufolge militärische Betriebe in den Gebieten Chmelnizki und Poltawa sowie sechs Militärflugplätze in den Gebieten Tscherkassy, Rowno, Schitomir, Kirowograd, Chmelnizki und Kiew bombardiert.

  • 15:25 Uhr

    Ausländische Söldner ergeben sich im Gebiet Saporoschje

    Nach Angaben von TASS hat sich im Gebiet Saporoschje eine Gruppe ausländischer Söldner gebildet, die in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte kämpfen.

    Zum Zeitpunkt der Ergebung befanden sich die Kämpfer südlich der Stadt Saporoschje. 

    Sie wurden eingekesselt und gezwungen, sich zu ergeben.

  • 14:44 Uhr

    Selenskij: US-Hilfe bei Lieferung von Raketen für Patriot-Systeme ist erforderlich

    Infolge der nächtlichen Attacke der russischen Streitkräfte seien Energieobjekte im Gebiet Charkow sowie kritische Infrastrukturen in der Stadt Charkow beschädigt worden. Auch die Regionen Kiew, Nikolajew, Saporoschje, Poltawa, Sumy, Tscherngow und Chmelnizki seien getroffen worden. Dies erklärte Wladimir Selenskij am Morgen auf Telegram.

    Darüber hinaus litten die ukrainischen Truppen an Raketenmangel, so Selenskij. 

    "Wir benötigen unbedingt die Hilfe der Vereinigten Staaten bei der Lieferung von Raketen für die Patriot-Systeme. Wir zählen auf die Unterstützung unserer Partner."

  • 14:10 Uhr

    Zivilisten verletzt bei Drohnenangriff auf einen Bus in LVR

    Nach Angaben von Leonid Passetschnik, dem Chef der Volksrepublik Lugansk, erlitten drei Zivilisten Verletzungen bei einem Drohnenangriff auf einen Linienbus. Auf Telegram schrieb Passetschnik: 

    "Das Kiewer Regime setzt seinen Terror gegen die Einwohner der Republik fort. Heute Morgen hat eine gegnerische Drohne ein ziviles Fahrzeug angegriffen. Ziel war ein Linienbus Rubeschnoje-Kremennaja. Drei Menschen wurden bei diesem gemeinen Verbrechen verletzt."

  • 13:34 Uhr

    Weitere Explosionen in Kiew

    In Kiew kam es zu einer erneuten Serie von Explosionen. Laut ukrainischen Medien ist eine Rauchwolke nach dem Absturz einer Drohne/eines Trümmerteils in der Stadt zu sehen. 

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.